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31. Mai 2022 | Impuls

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In seinem Brief an die Epheser fordert der Apostel Paulus die Leser auf:

„Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen!“ (Epheser 6,18 – Einheitsübersetzung)

Diese Aufforderung kommt direkt nach der so genannten Waffenrüstung Gottes. Manche sagen, dass das Gebet ebenfalls eine Waffe sei – die stärkste, die wir auf dieser Erde haben. Meines Erachtens geht das Gebet jedoch über die Waffenrüstung Gottes hinaus. Sie gibt ihr erst Sinn, weil wir im Gebet unserer Beziehung zu Gott Ausdruck verleihen und uns mit Gott auf den Weg machen.

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen funktioniert nicht ohne Kommunikation. Wenn Eheleute nicht mehr miteinander kommunizieren, dann ist das auch ein Ausdruck von Kommunikation, nämlich der, dass man keine Beziehung mehr miteinander hat. Das Gebet ist die Kommunikation zwischen uns und unserem Gott. Das Gebet gehört also auf unserem Weg mit Gott dazu. Im Gebet sprechen wir all das an, was uns bewegt, was uns auf dem Herzen liegt. Das kann unsere Wertschätzung Gott gegenüber sein. Wie ein Ehemann seiner Frau Komplimente macht, so können wir Gott auch sagen, was wir an ihm gut finden. Wir können ihm für das danken, was er schon Gutes getan hat und ihm sagen, dass wir ihm vertrauen.

Und wir dürfen auch anhaltend für Dinge eintreten, die uns auf dem Herzen liegen und bei denen wir uns ein Eingreifen Gottes wünschen. Während ich diese Zeilen schreibe kuriere ich meinen Körper gerade von einer Infektion mit dem Corona-Virus. Viele andere hat es auch erwischt. Und ich hatte gehofft, dass wir zwei Jahre nach den ersten Ausbrüchen dieses Thema nicht mehr haben. Ich möchte Gott weiter darum bitten, dass er uns Menschen beschützt und dass diese Pandemie endlich vorbei ist. Aber da ist auch das anhaltende Gebet für Frieden. Der Krieg in der Ukraine hat uns gezeigt, dass so etwas in Europa, das so lange Frieden hatte, immer noch möglich ist. Lasst uns also für Weisheit bitten und um ein Eingreifen Gottes, dass er Frieden schafft zwischen den Völkern und zwischen den Menschen. Und lasst uns dafür beten, dass er dazu auch seine Nachfolger in den beteiligten Ländern befähigt, dass sie zu Friedensstiftern werden.

Paulus lässt für die Heiligen beten. Jetzt könntest du denken: „Warum sollte ich für Heilige beten?“ Das könntest du missverstehen. Heilig sind alle, die ihr Leben Jesus Christus anvertraut haben. Wenn du das getan hast, bist du ein Heiliger und kannst damit für deine Geschwister beten. Du kannst für die beten, die gerade wegen ihres Glaubens verfolgt werden und für deren Verfolger beten, auch wenn dir das schwer fällt. Jesus hat das nämlich auch am Kreuz getan.

Paulus sagt, dass wir mit dem Gebet nicht aufhören sollen. Machen wir weiter! Bleiben wir dran am Gebet, denn Gott bleibt dran an uns!