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3. August 2021 | Impuls

Sich sorgen oder sich nicht sorgen, das ist hier die Frage

Dem Reformator Martin Luther wird folgendes Zitat zum Thema Sorge zugeschrieben: „Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über Deinem Haupt fliegen, kannst Du nicht ändern. Aber dass sie Nester in Deinem Haar bauen, das kannst Du verhindern.“

In unserem Leben sind wir mit einigen Sorgen konfrontiert. Als junge Menschen sollen wir schon jetzt für das Alter vorsorgen, weil die staatliche Rente wahrscheinlich nicht ausreichen wird. Gerade in der Zeit der Corona-Pandemie machten und machen sich Menschen Sorgen um die eigene Gesundheit oder um die ihrer Angehörigen. Einige haben regelmäßig finanzielle Sorgen. Reicht das Geld noch bis zum Ende des Monats?

Da fordert uns der Spruch aus Philipper 4,6 ganz schön heraus: Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles.

Sich um nichts sorgen könnte ja heißen, dass ich mich jetzt nur noch ausruhe. Sich um nichts sorgen könnte ja heißen, dass ich eine Egal-Einstellung habe. Nein, so ist das nicht gemeint. Sich um nichts sorgen bedeutet nicht, dass wir jetzt unsere Arbeitsstellen aufgeben sollen und nichts mehr tun, dass wir passiv sind. Nein, die Bibel beschreibt, dass auch die ersten Menschen im Paradies mit Arbeiten beauftragt wurden. Und Gott ist ein Gott voller Aktivität.

Sich um nichts zu sorgen bedeutet, dass wir uns an Gott dranhängen und ihm die Führung für unser Leben überlassen. Und dann können wir uns auch vertrauensvoll an ihn wenden und ihm unsere Sorgen überlassen. Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Aber wir können das einüben uns zu entscheiden. Und wir können uns jeden Tag neu dafür entscheiden.

Wichtig ist auch die Dankbarkeit gegenüber Gott. Weiter heißt es im Vers 6: Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm.

Wir dürfen Gott schon beim Bitten dafür Danke sagen, dass er unsere Gebete erhört. Wie gesagt: Gott handelt. Und dieses Handeln merken wir vielleicht nicht direkt nach jedem Gebet. Aber Gott weiß, was wir benötigen. Er handelt und es ist ihm wichtig, dass wir in einer Beziehung mit ihm leben.

Du kannst folgendes beten: Danke Vater für das, was du bereits getan hast. Danke, dass du nahe bist und in Jesus Christus Mensch geworden bist. Danke, dass meine Sünden mir vergeben wurden, dass der Tod besiegt worden ist und dein Sohn Jesus Christus wiederkommen wird. Und danke, dass du dich in der Vergangenheit schon um meinen kleinen Alltag gekümmert hast und dich auch weiterhin kümmern wirst, weil du treu bist. Solch ein Dankgebet kannst du sprechen und dann deine Bitten hinzufügen.

Weil Gott handelt müssen wir uns keine Sorgen machen! Wie gut!