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Hoffnung und Geduld

Wenn ich jetzt eine Umfrage starten würde, worauf die Menschen hoffen, welche Antworten würde ich dann erhalten? Die Abiturienten und diejenigen, die gerade an ihren Abschlussprüfungen arbeiten, hoffen sicher auf einen guten Abschluss, der ihnen in Zukunft Türen öffnet. Einige hoffen auf einen schönen Sommer, verbunden mit einem erholsamen Urlaub. Andere hoffen auf eine gute Arbeitsstelle. Dann gibt es sicher Menschen, die darauf hoffen durch eine schwere Zeit, zum Beispiel durch eine schwere Krankheit, gut hindurch zu kommen. Andere wiederum hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges, dass das gegenseitige Töten endlich ein Ende hat.

Auch Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer von einer Hoffnung. In Römer 8,25 heißt es: „Wenn wir auf etwas hoffen, das wir noch nicht sehen, müssen wir mit Geduld und Zuversicht darauf warten.“

Hoffnung bedeutet zunächst, dass ich etwas in der Zukunft erwarte. Und im deutschen Sprachgebrauch ist die Hoffnung sogar verbunden mit etwas Positivem, das in der Zukunft eintritt. Und auf was hoffen wir, wenn wir auf Paulus hören? Er spricht von Erlösung. Aber was bedeutet das?

Zunächst erst einmal ist schon etwas passiert mit denjenigen, die Jesus Christus als Sohn Gottes nachfolgen. Jesus Christus ist am Kreuz von Golgatha gestorben und hat damit die Trennung zwischen den Menschen und Gott durch die Sünde aufgehoben. Sünde bedeutet, dass ich ohne Gott leben möchte, dass ich so sein möchte, wie er, dass ich mich quasi an Gottes Stelle setze. Wenn du also Jesus Christus vertraust und ihm nachfolgst, dann bist du von der Sünde erlöst und kannst nun mit Gott in einer Beziehung leben.

Aber da kommt noch etwas in der Zukunft. Auch Christen haben weiterhin mit schweren Krankheiten zu kämpfen. Manche werden sogar aufgrund ihres Glaubens verfolgt und andere lassen für ihren Glauben ihr Leben. Wir befinden uns in einer Welt, deren Umwelt weiterhin zerstört wird, in der immer noch Kriege geführt werden. Als Nachfolger Jesu hoffen wir auf eine neue Welt in der Zukunft, in der es folgende Dinge nicht mehr geben wird: Tod, Schmerz, Trauer, Leid und Glaubenszweifel – Dinge, die unser Leben schwer machen. So wird es im Buch der Offenbarung im 21. Kapitel beschrieben. Es gibt ein „schon jetzt“: Du kannst durch Jesus Christus mit Gott, deinem Schöpfer, in einer Beziehung leben. Es gibt aber auch ein „noch nicht“: die zukünftige Welt ohne die schweren Dinge.

Wie hast du es mit der Geduld? Kannst du geduldig warten? Als Kind musste ich geduldig auf Weihnachten oder meinen Geburtstag warten. Vorher gab es einfach keine Geschenke, da konnte ich noch so ungeduldig sein. Gott handelt zu seiner Zeit und das stellt unsere Geduld auf eine harte Probe. Und manches werden wir erst in der Zukunft erleben, in der neuen Welt.

Geben wir die Hoffnung nicht auf! Bleiben wir geduldig und beharrlich dran an unserer Beziehung zu Gott und hoffen wir zuversichtlich auf das, was kommen wird.