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27. März 2021 | Impuls

Hoffnung, Geduld, Gebet

Der Vers aus dem Brief des Paulus an die Römer, der dieser Andacht zugrunde liegt, scheint in unserer Zeit hoch aktuell zu sein:

Freut euch in der Hoffnung, haltet durch in schweren Zeiten, bleibt beständig im Gebet. (Römer 12,12)

Was hoffen wir denn? Wir könnten zum Beispiel hoffen, dass die Impfstoffe wirksam sind und die Pandemie bald vorbei ist. Das ist ein Wunsch und eine Hoffnung, die ich von Herzen teile. Schon seit fast einem Jahr leben wir in für uns ungewohnt schweren Zeiten. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie beim Erscheinen dieser Andacht andere sein, als beim Schreiben dieser Andacht.

Aber spricht davon der Vers aus dem Römerbrief? Ich möchte auf drei Begriffe in diesem kurzen Satz eingehen.

Hoffnung

Als Christen haben wir eine Hoffnung im Hier und Jetzt und eine Hoffnung für die Zukunft. Zum einen haben wir die Hoffnung, dass uns unsere Schuld, die uns von Gott getrennt hat, durch Jesus bezahlt worden ist. Das ist an Karfreitag passiert. Jesus, Gottes Sohn starb für uns am Kreuz. Wir können schon jetzt in einer lebendigen Beziehung mit Gott, dem Vater leben. Zum anderen haben wir durch Jesu Auferstehung auch eine Hoffnung über unser Leben auf dieser Erde hinaus. Die Bibel spricht davon, dass Jesus noch einmal wiederkommen wird. Im Vertrauen auf ihn haben wir schon jetzt eine begründete Hoffnung, dass wir in der Ewigkeit mit Gott zusammenleben werden.

Geduld

Die Geduld ist eine Frucht des Geistes. Der Glaube an Jesus Christus bedeutet nicht, dass wir kein Leid erfahren werden. Wir leben in dieser Welt mit all ihren Krankheiten, zerbrochenen Beziehungen und dem Tod. Aber der Glaube an Jesus Christus kann uns die Geduld schenken auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten. Das galt für die römische Gemeinde in der Verfolgung. Das gilt aber auch für uns mit all den Herausforderungen der heutigen Zeit. Was lässt uns durchhalten? Die Liebe Gottes, von der uns niemand und nichts trennen kann. (Römer 8,38-39)

Gebet

Hoffnung und Geduld können wir nicht aus uns selbst schaffen. Sie werden uns geschenkt durch die Beziehung zu Jesus Christus. Das Gebet kann auch als ein Gespräch mit ihm angesehen werden. Die Bibel berichtet davon, dass der Heilige Geist uns in diesem Gespräch unterstützt. Zu Jesus Christus können wir mit unserem Dank, unserem Lob, unserer Anbetung kommen. Wir können aber auch mit unseren Bitten, mit unserem Schmerz, mit unseren Fragen kommen.

Jesus lädt uns gerade in diesen schwierigen Zeiten ein auf ihn zu vertrauen, die Hoffnung nicht zu verlieren und durchzuhalten.