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29. Januar 2021 | Impuls

Ein Licht im Advent

Vieles haben wir uns für dieses Jahr anders vorgenommen. 2020 war ein Jahr, an das wir sicher noch lange zurückdenken werden. Ein Virus beherrschte die Nachrichten und Entscheidungen mussten getroffen werden, die unser Leben in den vergangenen Monaten beeinflusst haben.

Ostern fand ohne gemeinsame Gottesdienste statt. Treffen wurden per Telefon oder Videokonferenz durchgeführt. Und nun steht die Adventszeit vor der Tür und auch die wird anders, als sie in den letzten Jahren war. Nur noch vereinzelt wird es kleinere Weihnachtsmärkte geben. Weihnachtsfeiern mit den Kollegen wird es in diesem Jahr auch nicht geben. Die Adventszeit und Weihnachten scheinen in diesem Jahr auszufallen. Ist das wirklich so?

Ja – es wird anders, als wir es in den letzten Jahren gewohnt waren. Aber diese Änderungen können auch dazu führen, dass wir uns wieder neu bewusst werden, was die Adventszeit und Weihnachten für uns bedeuten. Klar – der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit den köstlichen Gerüchen, mit den festlichen Lichtern und den leckeren Getränken sind ein sehr schöner Aspekt der Adventszeit. Und gerade diejenigen, die wegen der Absage der Weihnachtsmärkte und -feiern um ihre wirtschaftliche Existenz bangen, sollten wir an dieser Stelle nicht vergessen. Aber ist das die Bedeutung der Adventszeit und von Weihnachten?

Advent bedeutet „Ankunft“. In der Adventszeit bereiten wir uns auf das Weihnachtsfest vor, bei dem wir feiern, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes auf diese Welt gekommen ist. Gleichzeitig erinnert die Adventszeit daran, dass Jesus noch ein zweites Mal kommen wird – am Ende der Zeiten.

Aufgrund der dunklen Jahreszeit zünden wir wieder viele Lichter an. Und wir können nicht nur Lichter anmachen, sondern wir können selbst ein Licht sein für unsere Mitmenschen. In Jesaja 60,1 heißt es:

»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir.

Wie gestalten wir diese Adventszeit? Klagen wir über das, was in diesem Jahr alles nicht möglich sein wird? Oder fragen wir Gott, was alles in diesem Jahr möglich sein wird? Ja, es wird eine stillere Adventszeit als in den vergangenen Jahren. Aber in diese Stille hinein können wir auch unsere Mitmenschen auf den hinweisen, dessen Ankunft wir feiern – Jesus Christus. Seien wir kreativ – durch kleine Aufmerksamkeiten und ermutigende Botschaften, durch offene Ohren für die Einsamen. Wir dürfen in dieser dunklen Jahreszeit durch unseren Herrn Jesus Christus ein Licht für unsere Mitmenschen sein.

Die Adventszeit und Weihnachten fallen dieses Jahr nicht aus. Entscheidend ist, was wir daraus machen.